Logo
Ambiente 1 Ambiente 2 Ambiente 3 Ambiente 4 Ambiente 5 Ambiente 6 Ambiente 7
GARDENROUTE • SHAMWARI • BAVIANSKLOOF

3. - 9. DEZEMBER 2012
mit Steffi & Sven

Montag, 3. Dezember 2012

Gestern sind Steffi und Sven aus Deutschland angekommen. Das war eine grosse Freude, besonders für Peter, der seinen Sohn für längere Zeit schon nicht gesehen hat. Heute brechen wir auf. Entlang der Garden Route bis zum Shamwari Private Game Reserve. Auf dem Rückweg soll es dann über die 4x4 Strecke durch die Baviaanskloof Wilderness Area gehen. Wir sind gespannt!
Um 9:30 h geht es los. Wir verabschieden uns von unseren drei Ambiente-Mädels Jacky, Portia und Kathrin. Heute haben wir eine weite Wegstrecke zu bewältigen. Wir fahren auf der N2 über den Sir Lowry Pass, durch grüne Obstplantagen, endlose Getreidefelder, riesige Farmen mit grossen Rinder- oder Schafherden. Ja, in Afrika ist alles etwas grösser.
Das Wetter ist besser als erwartet. Blauer Himmel, weisse Wolken, richtig schön. Es wird später etwas wechselhafter, mit auch mal ein paar Regentropfen.
Vorbei an Swellendamm und Mossel Bay und bei George beginnt dann die Garden Route. Die Landschaft ändert sich und macht ihrem Namen alle Ehre. Wir fahren durch Wilderness und Sedgefield, in Knysna machen wir einen Stop für eine Kaffeepause.
Gardenroute-1
Gardenroute-2
Auf Thesen Island besichtigen wir das neue “Turbine Hotel” www.turbinehotel.co.za.
Toll gemacht, die Technik kombiniert mit der modernen Architektur und den Hoteleinrichtungen ist wirklich sehenswert. Wir bleiben auf eine Café Latte und geniessen die Sonne.
Weiter geht es auf der N2 durch Plettenberg und the Crags bis wir den Abzweig zur “The Fernery Lodge and Chalets” erreichen www.forestferns.co.za.
Gardenroute-3
Gardenroute-4
Gardenroute-5
Wunderschön gelegen im Tsitsikamma Forest fahren wir die ca. 12km Schotterstrasse, durch den Wald der Farn Farm und wir werden herzlich empfangen von den Inhabern Frans und Meg Gerber. Die Zimmer sind sehr schön, wir wohnen in den Luxury Suites der Lodge, mit herrlichem Blick auf die Berge, auf die Schlucht mit dem Fluss und den rauschenden Wasserfällen bis zur Mündung in den Indischen Ozean.
Die Fernery Lodge hier im Tsitsikamma ist eine Working Farm. Die Farne werden von hier aus in alle Welt verschickt. So mancher Blumenstrauss in Deutschland dürfte mit südafrikanischem Farn dekoriert sein. Bei einem nächsten Besuch werden wir uns mehr Zeit nehmen um die Farm und die Gärtnerei zu besuchen und vielleicht die eine oder andere Planze für unseren eigenen Garten mitzunehmen.
“Forest Ferns markets over 30 ferns, restios, grasses and fynbos products. 10 Tons of foliage is harvested weekly from natural stands. Our program abides to stringent quality assurance that ensures good practices and sustainable harvesting of these products.”
Zum Pre Dinner Drink nehmen wir unseren ersten Gin & Tonic auf der Terrasse. Nach einem leckeren Abendessen schlafen wir gut und erwachen am nächsten Morgen wieder zum Rauschen der Wasserfälle.
Gardenroute-6

Dienstag, 4. Dezember 2012

Der Himmel ist grau verhangen, es ist feucht und nieselig, nun ja, eben das richtige Klima für Farne. Um 8:00 h wird gefrühstückt, Abfahrt ist fuer 9:00 h geplant. Wir packen zusammen und los gehts Richtung Shamwari Privat Game Reserve. Zurück auf die Schotterstrasse, durch den Wald und dann auf der N2 an Port Elisabeth vorbei, Richtung Grahamstown.
Lange sind wir die N2 und die Garden Route nicht gefahren, die Strasse ist in bestem Zustand, weite Abschnitte wurden erneuert und gut ausgebaut. Es lässt sich hervorragend fahren.
Wir erreichen den Abzweig zur “Bayethe Lodge” www.shamwari.com. Nach wieder ca. 12 km Gravel Road erreichen wir das Tor zum Reserve und kurz darauf sind wir schon an der Lodge.
Gardenroute-7
Gardenroute-8
Gardenroute-9
Gardenroute-10
Es ist 12:30 h, perfektes Timing für den Lunch. Wir sitzen draussen mit Blick auf das Wasserloch, in Gesellschaft eines Nyala Bockes mit 4 Weibchen, später kommt noch eine Warzenschweinmutter mit 2 Kleinen. Es ist immer wieder schön, gerade die kleinen Tierkinder zu beobachten, sie sind ja sooo niedlich. Ein grosser Pavian zeigt uns wie weit er springen kann, als er einen Zulauf zum Wasserloch überquert, sehr beachtlich!
Gardenroute-11
Gardenroute-12
Nach dem vorzüglichen Lunch mit bestem südafrikanischen Wein, relaxen wir in unserem Luxery Tent und verschlafen doch fast den Game Drive um 16:00 h. Ben, unser Field Guide, Steffi und Sven und ein nettes Paar aus London warten schon auf uns. Der Afternoon Tea mit leckerem Gebäck musste für uns ausfallen.
Kaum haben wir die Lodge verlassen, treffen wir schon auf eine Gruppe (Jouney oder Tower wie es in der Wildlife Sprache heisst) von 8 Giraffen. Mit dabei ein alter, schon sehr dunkel gefärbter Bulle und auch zwei Giraffen Junge, tolle Tiere!
Gardenroute-13
Weiter geht es. Wir sehen Springböcke, Zebras, Blessböcke, Red Hartebest (Kuhantilopen), Wildebest (Gnus), Impalas, Eland Antilopen und dann, es ist nicht zu fassen, eine Gruppe von 11 Löwen. Drei Löwinnen mit ihren insgesamt 8 Jungen, die faulenzen, spielen, sich räkeln und eine Egyptian Goose (Nil Gans) verspeisen. Keine wirklich gosse Mahlzeit, aber für ein Löwenkind offenbar ein Leckerbissen. Tapfer wird er gegen die anderen verteidigt, die immer wieder einen Versuch starten, einen Teil der Beute zu ergattern.
Gardenroute-14
Gardenroute-15
Gardenroute-16
Gardenroute-17
Gardenroute-18
Es ist faszinierend sie zubeobachten und immer wieder erstaunlich, dass sie sich so gar nicht von uns stören lassen. Wir fahren weiter und es kommt noch besser, wir treffen auf 2 Cheetas (Geparden) – wunderschöne Tiere. Ihren dicken Bäuchen nach zu urteilen, haben sie gerade einen grösseren Riss vertilgt.
Gardenroute-19
Gardenroute-20
Gardenroute-21
Gardenroute-22-1
Gardenroute-22
Dann, in sicherer Entfernung zu Löwen und Cheetas, ein Stop um den Busch zu wässern und einen Gin & Tonic zu geniessen.
Zurück in der Lodge erwartet uns eine heisse Schokolade, kurz frisch gemacht und dann ein superleckeres 4-Gänge Menu vom allerfeinsten.
Wir gehen früh schlafen. Der Wake-Up-Call ist für 5:00 h vorgesehen.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Leider hat das Wetter sich verschlechtert. Es regnet, was tun? Wir entscheiden auszuschlafen und später gemütlich zu frühstücken. Die anderen sind vom Early Morning Game Drive bereits zurück. Dank der Ponchos und dem überdachten Game Drive Vehicle, war es wohl gar nicht so schlimm mit dem Regen. Nach dem Frühstück ist relaxen angesagt, Steffi und Marion gönnen sich eine Hot Stone Massage in dem kleinen Spa am Wasserloch. Sehr nett gemacht und die Massage war erstklassig.
Gut Essen und Trinken wird in dieser Lodge gross geschrieben, Peter ermahnt, dass es Zeit ist, lunchen zu gehen.
Auf dem Weg vom Zelt zur Main Lodge laesst sich eine Warzenschweindame das grüne Gras hier in der Lodge gut schmecken. Lunchtime eben…
Das Wetter ist immer noch verhangen, ab und zu leichter Regen, aber den Abend Game Drive lassen wir uns nicht entgehen. Und das war auch gut so, wie sich später herausstellt.
Gardenroute-23
Um 16:00 h geht es also wieder los. Der einzige Nachteil der Bayethe Lodge ist, dass man immer erst ca. 15 Min fahren muss, bevor man das eigentliche Reserve erreicht.
Wir sehen wieder die Giraffen und unzählige Antilopen, fahren dann den langen Weg in Richtung der Berge, wo wir die Elefanten zu finden hoffen.
Es geht lange über steinige, schmale Wege bergauf, bergab werden wir durchgeschaukelt bis wir die bewaldete, dicht bewachsene Gegend erreichen.
Gardenroute-24
Endlich ein Elefant. Elefantendung deutet auf mehr Elefanten hin, aber keine in Sicht. Oben am Berg entdecken wir in der Ferne weitere Elis. Dann noch ein Elefant dicht vor uns. Wir folgen ihm in eine Art Lichtung und sind schon ganz glücklich ihn aus dieser Nähe beobachten zu koennen. Aber dann, plötzlich, wie aus dem Nichts befinden wir uns inmitten einer grossen Elefantenherde. Es ist unglaublich, an uns vorbei ziehen bestimmt 20 Tiere, junge Bullen, Weibchen mit ihren Jungen, eines höchsten 2 Monate alt, tolpatschig verspielt folgt es seiner Mutter und versucht ihr abzuschauen, wie ein richtiger Elefant mit dem Rüssel das Gras nimmt und frisst. Es gelingt noch nicht so richtig, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Immer wieder fahren wir ein Stück zur Seite um den Elis Platz zu machen. Fasziniert beobachten wir das Treiben, bis alle wieder im Busch verschwunden sind. Nichts ist von den grossen Dickhäutern mehr zu hören, als seien sie gar nicht dagewesen und dabei sind sie mal gerade ein paar Meter entfernt.
Gardenroute-25
Gardenroute-26
Gardenroute-27
Gardenroute-28
Wir machen uns auf den Rückweg, halten noch kurz fuer einen G&T und dann geht es den langen Weg zurück zur Lodge. Auch mit dem Wetter hatten wir Glück. Der Regen hat uns verschont, wenngleich die Temperaturen nicht gerade sommerlich waren.
Zum Dinner wird gegrillt. Leider erlaubt es das Wetter nicht, draussen in der Boma zu sitzen. Nach einem Pre Dinner Drink in der Lounge lauschen wir dann beim Essen den interessanten Geschichten, die unser Guide Ben zu erzählen hat. Ja, Afrika ist nichts fuer Sissies…

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Wecken um 5:00 h, schnell ein Tee und der Game Drive startet um 5:30 h. Heute ist Nikolaus. Unsere Stiefel sind leer geblieben. Nach Weihnachten ist hier nun wirklich niemandem zumute.
Gardenroute-29
Heute werden wir mit traumhaftem Wetter, blauem Himmel und Sonnenschein verwöhnt. Ausser den üblichen Antilopen sehen wir noch Eland, Kudus und Wasserbock.
Gardenroute-30
Gardenroute-31
Gardenroute-32
Gardenroute-33
Gardenroute-34
Gardenroute-35
Dann das erste Highlight des Tages, ein White Rhino (Breitmaulnashorn). Wenig später ein Black Rhino (Spitzmaulnasshorn). Und damit nicht genug, nach einer Pause, an einer Stelle mit traumhafter Aussicht über den Bushmans River und die weite Ebene, sehen wir noch 2 Breitmaulnasshörner mit einem Jungen. Faszinierende Tiere, es ist wirklich traurig, dass die Wilderei so dramatische Ausmasse angenommen hat. Wer weiss, wie lange wir noch Nashörner in der Wildnis sehen können.
Gardenroute-36
Gardenroute-37
Gardenroute-38
Gardenroute-39
Gardenroute-40
Zurück in der Lodge wird ausgiebig gefrühstückt. Dann packen wir zusammen und brechen auf zu neuen Abenteuern. Bisher waren wir davon ausgegangen, dass der westliche Teil vom Baviaanskloof wegen Strassenbauarbeiten noch gesperrt ist. Heftiger Regen und Unwetter haben vor ein paar Wochen der Strasse arg zugesetzt. Vorsichtshalber noch einmal telefoniert und siehe da, seit zwei Tagen ist die Strasse wieder offen. Wir müssen versichern, dass wir ein ordentliches 4x4 Fahrzeug fahren und ein erfahrener Fahrer am Steuer sitzt.
Wir fahren also zurück zur N2, an PE vorbei und biegen dann ab auf die R331. Weiter über Hankey und Patensie Richtung Baviaanskloof www.baviaanskloof.co.za. Eine wunderschöne Landschaft mit grossen, sehr gepflegten Obst- und Gemüsefarmen. Die Fahrt bis Hankey dauert ca. 2 Stunden und durch den Baviaanskloof bis zur Sederkloof Lodge sollen es ca. 5 Stunden sein. Wir wollen es erst gar nicht glauben, müssen dann aber feststellen, dass es sich wirklich hinzieht und wir wegen der Strassenverhältnisse nur langsam voran kommen.
Am ersten Gate erstehen wir ein Permit für R 20 pro Person. Ganz beruhigend, denn wenn man das zweite Gate am Ende der Wilderness Area nicht innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht hat, wird ein Suchtrupp losgeschickt.
Gardenroute-41
Gardenroute-42
Gardenroute-43
Gardenroute-44
Eine atemberaubende Berglandschaft von unendlicher Weite. Unterwegs noch Baustellen, aber für uns wird kurz planiert, und wir können weiter fahren. Vorher hatten wir Thys von der Sederkloof Lodge angerufen, um ihm mitzuteilen, dass es spät werden wird. Auch ihm mussten wir versichern, einen ordentlichen 4x4 zu fahren und für die Flussdurchfahrten hat er uns instruiert: low range – second gear und auf gar keinen Fall anhalten. Nachdem wir schon viele Serpentinen, Berg- und Talfahrten absolviert haben, ist die erste Flussquerung dann auch die spektakulärste.
Gardenroute-45
Wir beherzigen Thys Anweisung und schaffen dann auch die ca. 300 m durch z.T. recht tiefes Wasser. Teils schwappt das Wasser bis über die Motorhaube, aber im Wagen bleibt alles trocken und wir sind dann doch froh, als wir die andere Seite erreichen und wieder trockenen Boden unter den Rädern haben. Kurz ausgestiegen, das Wasser läuft nur so aus der Karosserie, zu Fuss noch mal zurück zum Fluss und stolz betrachtet was wir soeben geschafft haben. Weiter geht es und wir müssen noch bestimmt 10x den Fluss queren, aber nach der ersten Durchfahrt können uns alle weiteren nicht mehr erschrecken.
Gardenroute-46
Gardenroute-47
Gardenroute-48
Gardenroute-49
Diese einzigartige Landschaft ist das Ergebnis geologicher Prozesse der letzten 500 Millionen Jahre.
Gardenroute-50
Gardenroute-51
Topography, Geology and Geomorphology
The landscape of the area is dominated by the Kouga and Baviaanskloof Mountains, which run parallel to each other in an east-west orientation. These are part of the Cape Folded Mountains.
The Kouga range is the larger of the two. Many high peaks occur in the western and central parts of this range while the eastern end is less rugged with plateaus and hills generally less than 900m in altitude. Smutsberg is the highest peak at 1757m above sea level. The Baviaanskloof Mountains form a long narrow range with Scholtzberg at 1625m being the highest peak. In the east the Baviaanskloof Mountains join the Groot Winterhoek range with Cockscomb being the highest peak and, at I 768m above sea level, the highest peak in the wilderness area. Two main rivers drain the area, namely the Baviaanskloof and Kouga rivers. They converge at Smitskraal from where they flow in an easterly direction to the Kouga dam. The Grootrivier drains the Karoo and flows through the reserve near Komdomo. The Witrivier which has its origins within the reserve also joins this.
Although the "modern" Baviaanskloof is about 20 million years old, its precursor dates back 140 million years ago to the break-up of the continents when a major tensional fault formed along what later became known as the Baviaanskloof.
Erosion, together with repeated subsidence and upliftment events have over the course of millions of years created the landscape one views today. Contrasting with the steep rugged gorges and mountain slopes are some remarkably flat plateau's at an altitude of 650-900m. These are part of what is known as the African Land Surface, an old "mature" land surface which can be found over large parts of sub-Saharan Africa. The Table Mountain formations upon which this surface lies are hard and resistant to erosion with the result that the African Land Surface is well preserved within the Baviaanskloof.
Gardenroute-52
Gardenroute-53
Gegen 17:00 h erreichen wir die Sederkloof Lodge www.sederkloof.co.za. Am Farmhaus werden wir herzlich von den Ownern Thys und Alice Cilliers begrüsst, sie fahren dann vor, geleiten uns den Berg hinauf zur Lodge und den Chalets. Super schön gemacht, mit herrlicher Aussicht. Thys und Alice laden uns zu einem Welcome Drink ein mit netten Gesprächen. Dann kurz frisch gemacht und um 19:00 h treffen wir uns und wieder zum Dinner. 3-Gänge Menu, lecker zubereitet von Hermann, dem Koch. Als Hauptgang heute gegrilltes Oryx-Filet von der Farm.
Die Geschichte von Thys und Alice kommt uns bekannt vor. Anfang 2000 haben sie die Farm gekauft und sind für den Ruhestand von Pretoria hierher auf die Farm gezogen. Von den 2.500 ha, farmen sie nur auf bewässerten 3 0ha ein wenig Lucerne und halten einige Schafe. Der Rest ist Natur pur. 2005 haben sie dann die Lodge und 6 Chalets gebaut. Weiter abgelegen, idyllisch in den Bergen versteckt, gibt es noch das Camp Naguna für 4 Personen.
Gardenroute-54
Gardenroute-55
Gardenroute-56
Gardenroute-57
Gardenroute-58
Gardenroute-59
Wir gehen zeitig schlafen, sind rechtschaffen müde, der Tag war lang und erlebnisreich.

Freitag, 7. Dezember 2012

Wir schlafen aus, frühstücken, relaxen, lunchen, relaxen, so könnte es weiter gehen. Um 16:30 h brechen wir mit Piet, dem Farmmanager, Ranger, Guide u.v.m. zu einem Drive über die Farm auf.
Heute angekommen sind auch Dagmar und Norbert aus Tübingen und Norbert kommt mit uns auf den Drive. Wir sind beindruckt von der Grösse der Farm und der Schönheit der Landschaft.
Die Vegetation ist einzigartig. Nicht zuletzt ist Baviaanskloof ja auch eine World Heritage Site wegen der 1.400(!!!) verschiedenen Pflanzenarten, von denen einige nur hier vorkommen.
Gardenroute-60
Gardenroute-61
Wir bestaunen eine 500 Jahre alten Shepard Tree und erfreuen uns an den Pavianen, die lässig über die Felswaende turnen. Das Highlight ist eine über 30 Tiere zählende Oryx Antilopen Herde (Gemsbock). Fuer uns die schönsten Antilopen überhaupt. Wir beobachten, wie sie in der Abendsonne am Berg entlangziehen, mit ihren Jungen, die teilweise noch nicht einmal 2 Wochen alt sind.
Gardenroute-62
Nach dem Drive zurück Richtung Lodge und Pieter fährt uns direkt den Berg hoch zu dem Platz fürs heutige Abendessen. Was für eine Location – Dinner im Bushmans Cave - eine Felswand, die sich wie eine riesige Muschel vorwölbt, darunter ein grosses Lagerfeuer und ein langer, gedeckter Tisch fuer alle Gäste. Die anderen Gäste treffen nun auch ein, wir lernen noch 2 Paare aus Pretoria kennen, die im Camp Naguna wohnen. Es wird geredet, gelacht, getrunken, interessante Gespräche in einer fröhlichen Runde bei leckerem Essen an diesem wundervollen Ort. Ein gelungener Abend!
Gardenroute-63

Samstag, 8. Dezember 2012

Nach dem Frühstück zusammenpacken und Abschied nehmen von Alice und Thys, die hier wirklich ein kleines Paradies erschaffen haben. Wir überlegen schon, wann wir wiederkommen werden.
Gardenroute-64
Gardenroute-65
Gardenroute-66
Wir fahren Richtung Westen weiter durch den Baviaanskloof. Eine Schotterstrasse, gut zu fahren, dieser westliche Teil ist keine ausgesprochene 4x4 Strecke mehr und kann auch von normalen Sedans befahren werden. Durch beeindruckende Landschaften fahren wir über Uniondale, Avontuur auf der R339, weiter über den Prinz Alfred Pass und durch die Outeniqua Mountains. Die Landschaft hier ist weniger dramatisch, dafür sanfter, ruhiger und von unglaublicher Schönheit.
Gardenroute-67
Gardenroute-68
Gardenroute-69
Gardenroute-70
Die Strasse windet sich schmal, aber gut befahrbar durch grüne Täler, riesige Wälder fuer die Holzgewinnung ebenso wie durch sehr urspruengliche urwaldähnliche Gebiete, dem Diepwalle Forest. Hier sollen ja auch noch einige der Knysna Elephants leben. Die letzten der am südlichsten lebenden Elefanten des afrikanischen Kontinents. In 1876 wurde geschätzt, dass 400 Elefanten im Knysna Forest lebten, in 1969 sollen es noch 10 gewesen sein. Gemäß einer Erhebung in 1994 sollte nur 1 Elefantenkuh überlebt haben. Neuere Erhebungen besagen, dass noch 3 der ursprünglichen Elis hier im Knysna Forest leben…
Gardenroute-71
Gardenroute-72
Gardenroute-73
Wir machen eine Kaffeepause im Tea Garden De Vlught mit einem kleinen netten Farmstall und später ein Halt und kurzer Spaziergang durch den Wald zum “Big Tree”. Einem über 600 Jahre alten Outeniqua oder Common Yellowwood Baum, 46 m hoch mit 7 m Stammumfang – faszinierend.
Dann erreichen wir Knysna, rechts ab auf die N2, endlich wieder Asphalt unter den Reifen. Ein schöner Blick ueber die Stadt und die Lagune und am Ortsausgang dann rechts ab zum Phantom Forest Eco Reserve. Ein privates Nature Reserve in welchem die Phantom Forest Lodge www.phantomforest.com eingebettet ist.
Am Parkplatz werden wir abgeholt und zur Rezeption hoch gefahren. Von dort zu Fuss über lange hölzerne Stege und Treppen hinauf zu unseren Moroccan Tree-Suites. Die Suiten sind superschön in den Wald integriert, sehr gross, sehr geschmackvoll und aussergewöhnlich eingerichtet.
Gardenroute-74
Privately owned, within 137 hectares of nature reserve on the Knysna Rive the Phantom Forest offers a unique bio-diversity of Afromontane forest, Cape coastal fynbos and estuarine wetland. There are over 150 bird species, bush pig, bushbuck, grysbok, the rare blue duiker (one of Africa's smallest antelope), and a variety of smaller game.
Emphasis is placed on the use of sustainable methods of construction. Alien vegetation, gleaned directly from our eco-restoration programme, has been utilised in floors, furniture, roofs and boardwalks. Drawing inspiration directly from nature, a harmonious balance has been created, from ragged thatch rising into the forest canopy, to wood shingle and a 'freshwater' nature pool. In true eco-terms, man's intrusion in our wonderful natural environment has been graciously accepted by both flora and fauna.
Gardenroute-75
The Phantom Forest project was started in 1997, with the concept of conservation funded by limited sympathetic development. Set within a private nature reserve of 147 ha., consisting of three biospheres of Afromontane Forest, Cape Coastal Fynbos and Estuarine wetland with continuing conservation run and funded through a Trust, which is a model of preservation of an area of natural beauty, with trustees including Phantom Forest and a professional member of Cape Nature Conservation, thus guaranteeing the future of this reserve
Gardenroute-76
Gardenroute-77
Gardenroute-78
Wir ruhen uns kurz aus und gehen dann hinunter zur Lounge für einen Pre Dinner Drink und erfreuen uns an der wunderschönen Aussicht über die Lagune. Das 6-Gänge-Menu im Restaurant ist super lecker.
Gardenroute-79
Gardenroute-80
Gardenroute-81

Sonntag, 9. Dezember 2012

Heute geht es zurück nach Kapstadt. Aber zunächst fruehstücken wir draussen auf der Terrasse der Phantom Forest Lodge bei bestem Sommerwetter. Dann fahren wir nach Knysna, Peter muss unbedingt den Wagen gewaschen haben und wir anderen gehen derweil shoppen. Nachdem der Wagen wieder blitzeblank ist, fahren wir hinauf auf die “Knysna Heads” und geniessen den wundervollen Ausblick, einerseits auf die Knysna Lagoon, andererseits auf den Indischen Ozean.
Gardenroute-82
Gardenroute-83
Gardenroute-84
Dann geht es die N2 entlang bis Mossel Bay. Peter und Sven besuchen den 500 Jahre alten Post Office Tree und das Diaz Museum www.diasmuseum.co.za mit dem originalgrossen Nachbau der Caravel von Bartolomaeus Diaz. Er war der erste Entdecker, der hier in Mossel Bay am 3. Februar 1488 südafrikanischen Boden betreten hat.
Gardenroute-85
Gardenroute-86
Gardenroute-87
Marion und Steffi bummeln durch den Hafen und lassen es ich im “Kaai 4 Braai Restaurant” www.kaai4.co.za gut gehen.
“So come and relax on our very own little "peninsula", grab a drink, let your toes play in the sand and listen to the relaxing sound of the waves crashing against the harbour wall. Come and experience paradise...”
Wirklich ein witziger Laden, später kommen Peter und Sven dazu, die Füsse im Sand essen wir noch einen Sandwich vom Braai und trinken Wein aus Blechbechern, bevor wir Richtung Kapstadt aufbrechen.
Gardenroute-88
Immer die N2 entlang durch die Weite der Landschaft. Bei Sonnenschein, blauem Himmel mit weissen Wolken, es lässt sich entspannt fahren. Bei untergehender Sonne überqueren wir den Sir Lowry Pass und der Sonnenuntergang lässt den Himmel erglühen und bietet eine tolle Kulisse mit der False Bay und dem Tafelberg in der Ferne. Es ist auch schön wieder in Kapstadt zu sein und im Ambiente werden wir freudigst begrüsst von Jacky und Kathrin.
Gardenroute-90
Unsere Route: A - Cape Town
  B - The Fernery Lodge and Chalets, Tsitsikamma
  C - Shamwari Private Game Reserve
  D - Sederkloof Lodge, Baviaanskloof Nature Reserve
  E - Phantom Forest Lodge, Knysna
Wir freuen uns noch auf eine weitere, erlebnisreiche Woche, die wir mit Steffi und Sven in Kapstadt und Umgebung verbringen werden. Gerne geben wir weitere Tips. E-Mail: info@ambiente-guesthouse.com

Sonnige Grüße aus Kapstadt

Eure

Signature

DOWNLOAD ALS PDF-DATEI

PDF
mit Steffi & Sven
Gardenroute-90