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BUSH AND LAKE - ZAMBIA AND MALAWI

27. MAI 2012 – 10. JUNI 2012

Es zieht uns wieder in den “Busch”.

Nachdem wir schon an den Victoria Falls und in Chobe waren, wollen jetzt weiter nördlich in Zambia reisen. Da uns nur 2 Wochen Zeit zur Verfügung stehen, lassen wir Kafue National Park, Lower Zambezi National Park und Lake Kariba für nächstes Jahr und konzentrieren uns dieses Mal auf den South Luangwa National Park in Zambia und den Lake Malawi in Malawi.

Sonntag, 27. Mai 2012 (Pfingsten)

Der Wecker klingelt um 3h30 – mitten in der Nacht. Wir verabschieden uns von Renate und Jacky und Mohi holt uns pünktlich um 4h30 ab. Wir sind sehr dankbar, dass sich Renate und Simone um unser “Ambiente” und um Jacky kümmern, so dass wir unbesorgt reisen können.
Der Flug mit SAA nach Johannesburg startet schon um 6h00, hier müssen wir umsteigen und in Lusaka in Zambia landen wir dann um 12h30. Wir werden von einem netten Mitarbeiter von Tours Africa erwartet.
Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt und dann warten wir in der Lounge von Tours Africa auf unseren Weiterflug nach Mfuwe.
Und Peter hat auch Glück, es gibt einen Flatscreen und er kann wenigstens einige Runden Formel 1 in Monaco schauen…
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Eine Propeller Maschine von Pro Flight mit 29 Passagieren an Bord bringt uns nach Mfuwe. Dort werden wir von Kanga und Matthew von Robin Pope Safaris erwartet (www.robinpopesafaris.net).
Wir fahren mit 4 netten Gästen aus Köln ein Stueck des Weges, bis sie in einen anderen Wagen umsteigen, der sie zum South Luangwa River Camp bringt. Zwischenzeitlich hat Brigitte mir in einer Mail mitgeteilt, dass sie eine sehr gute Zeit im South Luangwa River Camp hatten (www.luangwarivercamp.com).
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Mit Kanga geht es weiter. Er biegt von der Asphaltstrasse ab und fragt ob wir müde sind und schnell ins Camp wollen. Natürlich nicht und so fahren wir langsam weiter um noch nach Tieren zu gucken. Wir sind auf dem Privatland von Robin Pope, keine Zäune, keine Gates! Und was dann kommt hat uns noch mehr überrascht. Zuerst sehen wir Pumba, ein Warzenschwein, dann geht es weiter mit Elefanten, Impalas, Pukus, Yellow Baboons. Wir fahren durch ein trockenes Flussbett und auf einer offenen Ebene steht ein Wagen des Camps.
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Chris und Amos erwarten uns mit Gin Tonic und Popcorn – es ist nicht zu glauben, Kanga hatte über Funk alles organisiert. Wir lassen uns den ersten G+T schmecken und um uns herum eine weitere Gruppe Elefanten, Impalas, dann noch ein paar Pukus und schiesslich eine Gruppe Thornicroft’s Giraffen mit 3 Jungen, die es nur hier in Zambia am Luangwa River gibt. Die Sonne versinkt am Horizont und färbt ihn feuerrot, darüber der blaue Himmel, die Dämmerung kommt, die Sterne fangen an zu funkeln und um uns die Geraeusche der Wildnis – es ist hammermaessig, fast zu schoen um wahr zu sein!! In der Nähe hoeren wir den Lärm und Alarm Calls von Vervet Monkeys (gruene Meerkatzen). Als wir aufbrechen, um endlich ins Camp zu fahren, macht Kanga noch einen Schlenker um zu schauen warum die Monkeys so aufgeregt sind. Amos, der mit uns gefahren ist, leuchtet mit dem Suchscheinwerfer in die Dunkelheit und da ist er – ein Leopard, deshalb also die aufgeregten Monkeys. Wir beobachten ihn einen Moment, dann verschwindet er im hohen Gras. Und das alles schon am ersten Tag, quasi auf dem Weg vom Airport zum Camp, wie wird das zu toppen sein?
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Im Nkwali Camp (www.robinpopesafaris.net) angekommen richten wir uns kurz in unserem Chalet ein. Die 6 strohgedeckten, geräumigen Chalets liegen direkt am Fluss mit einem herrlichen Blick.
Dann treffen wir Kanga und Chris und einen Gast Joseph aus Kenya zum Abendessen. Joseph hat in Kenya den Responsible Guiding Award gewonnen. Er wurde als bester Guide der Massa Mara ausgezeichnet und ist nun im South Luangwa unterwegs, um von den hoch geschaetzten Guides hier zu lernen und sich auszutauschen.
Kenya's Maasai Mara Conservancy is one of the best known wildlife destinations anywhere on Earth. This year's winner of their annual Responsible Guiding Awards competition was Joseph Ole Koyie, a local Maasai guide, who apparently scored very highly in all areas of the responsible guiding criteria. His prize for good conduct and responsible guiding techniques is a 3 week training trip to the South Luangwa, an area well-known for good guiding standards. You can read more about the idea HERE
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Das Abendessen wird serviert in einer Art offenem Speiseplatz in der Nähe eines Wasserloches, es ist lecker und die Gespräche sind noch besser. Hochinteressant, was Joseph als echter Massai alles zu berichten hat…
Doch wir sind müde, muessen bald schlafen gehen. Unser Chalet ist nur mit mannshohen Wänden umgeben, ansonsten ist bis zum Strohdach alles offen, nur das Bett eingehüllt in ein Moskito-Netz. Zu den Geräuschen des Busches und dem Plantschen und Grunzen der Hippos im Fluss schlafen wir selig ein. Morgen müssen wir uns die Umgebung erst einmal bei Helligheit besehen…
Zweimal wachen wir in der Nacht auf. Das erste Mal weil ein Bushbaby höllischen Lärm macht und dann weil ein Hippo direkt neben unserm Chalet grast. Das Chalet ist nach vorne zum Fluss hin völlig offen. Zum Glück wird es nachts durch eine Art Gitter verschlossen, so dass ein Hippo nicht plötzlich vor unserm Bett stehen kann.
Ansonsten haben wir brav alle Hinweise befolgt und alles Essbare in mit Reissverschlüssen verschlossenen Taschen belassen und auch Zahnpasta und dgl. so verstaut, dass kein Monkey oder Baboon bei einem Besuch in unserm Chalet etwas brauchbares finden kann. Das Badezimmer hat nur ca. 1,5m hohe Wände und ist sonst völlig offen, so dass man in die Weite der Landschaft blicken und abends den Sternenhimmel betrachten kann. Es ist überraschend, wie wenig Getier und Insekten es gibt.

Montag, 28. Mai 2012 (Pfingsten)

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Die Trommel, die am Vorabend das Signal zum Dinner gegeben hat, weckt uns um 5h30 in der Frühe. Es ist noch dunkel, der Morgen dämmert in der Ferne. Eine kurze Katzenwäsche, dann treffen wir die anderen am offenen Feuer zum Frühstück mit Toast, Porridge, Müsli, Obst, Tee, Kaffee… Langsam geht die Sonne über dem Fluss auf, ein faszinierendes Szenario.
Wir starten mit Kanga und Joseph zum Game Drive.
Schon auf dem Gelände rund ums Camp sehen wir viele Impalas, Pukus, Zebras, Giraffen, Hippos und der Alarm Call von Yellow Baboons (Gelbe Paviana) führt uns in die richtige Richtung.
Eine Leopardin mit zwei Jungen!! Wir sind begeistert.
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Mit Hilfe eines Pontons und der Muskelkraft zweier junger Männer setzen wir über den Fluss in den South Luangwa National Park.
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Der South Luangwa NP erstreckt sich über 9.050km² (905.000ha) und die Konzentration von Wildtieren am Luangwa River ist die höchste in Afrika.
Although Zambia's game parks are not as well-known as Kruger or the Serengeti, they are among some of the greatest wildlife sanctuaries in the world. The concentration of game around the Luangwa River and its lagoons is among the densest in Africa. The South Luangwa National Park is the Luangwa Valley's most accessible and popular park.
Walking safaris were pioneered in this park and are still one of the best ways of experiencing the African wilderness. The park has 60 animal species and 400 different bird species. This is one of the premier wilderness areas in Africa, famed for its seclusion and natural beauty.
The park is well-known for large herds of elephants: Some herds numbering up to 70. Buffalo and various antelope species are prolific throughout the park. In the river and adjoining pools, hippos and crocodiles can be seen in great numbers, although the rhino has been poached to extinction.
The zebras peculiar to Luangwa can be seen everywhere: their stripes are evenly spaced as opposed to broad light stripes with a faint stripe in-between. Special features of the South Luangwa National Park:
  • Thornicroft's Giraffe
  • 14 different antelope species
  • Lots of leopards
  • 47 migrating bird species from Europe and Russia
  • Birds of prey i.e. Steppe Eagles and Buzzards
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    Eine wirklich tolle Landschaft und überall Tiere. Auch hier wieder Impalas, Pukus, Giraffen, Büffel, Elefanten, Warzenschweine, Krokodile und die verschiedensten in bunten Farben schillernden Vögel.Wir rasten an einem schönen Platz fuer Tee, Kaffee und Gebäck und um “den Busch zu wässern” ;-)
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    Wir sehen Unmengen an Hippos. Am Luangwa River lebt die grösste Hippo Population in Afrika, 22.000-25.000 Tiere. Gruppen von bis zu 70 Hippos versammeln sich im Fluss. Es wird behauptet, dass es mindestens 50 Nilpferde pro Kilometer des Luangwa River gibt.
    Eine schwarze Mamba liegt auf dem Weg. Als wir uns nähern, verschwindet sie im Gras, und wir können noch eine Weile beobachten, wie sie sich mit erstaunlich hoher Geschwindigkeit davon macht.
    Nicht nur wegen der vielen Tiere ist dieser Game Drive so spannend, auch lernen wir sehr viel durch die Gespräche von Kanga und Joseph. Beide sind super ausgebildet mit einem enormen Wissen über Tiere, Natur, Politik und Gesellschaft.
    Und Joseph, stolz wie die Massai sind, berichtet begeistert über die Kultur seines Volkes und beantwortet jede, vielleicht auch manchmal etwas indiskrete Frage. Wir haben schon in Kenya und in Tanzania diverse Massai Villages besucht und Joseph ist ein gute Beispiel fuer einen gebildeten, stolzen Massai. Es ist eine uns sehr fremde Kultur und selbst Kanga als Zambier ist zuweilen sehr befremdet über das was Joseph über sein Volk berichtet. Vieles ist im Wandel begriffen, so haben die Massai endlich die Beschneidung von Mädchen abgeschafft, aber viele alte Traditionen werden nach wie vor gepflegt. Joseph ist auf vielleicht dem Weg einer der Führer seines Volkes zu werden und das ist sicher gut so. Ein Mann, der offen und schon in der Welt herumgekommen ist, der in Amerika Vorträge gehalten hat, für den es aber selber nicht immer ganz einfach sein wird in der “modernen” Welt und in der Massai Tradition zu leben.
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    Auf dem Rückweg lassen wir den Wagen am Ufer im NP stehen und werden mit einem Boot hinüber gebracht zum Camp.
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    Zum Lunch leistet uns dann ein Elefantenbulle Gesellschaft, der sich über das saftige Gras hermacht.
    Siesta bis 15h30, dann ertönt die Trommel zum Afternoon Tea und anschliessendem Evening Game Drive. An “neuen” Tieren sehen wir eine Large Spottet Genet (Ginsterkatze) und eine Giant Eagle Owl, aber das Highlight waren wieder Leoparden. Zuerst helfen uns die Alarm Calls einiger Pukus und Vervet Monkeys eine Leopardin zu finden, die wir aber nur kurz durch das hohe Grass streifen sehen. Aber dann, schon in der Dunkelheit, treffen wir auf einer weiten offenen Fläche auf ein Leopardenmännchen und ein –weibchen, die sich offenbar sehr zueinander hingezogen fühlen. Und dann werden wir doch tatsächlich Zeugen eines schnellen und lautstarken Liebesaktes.
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    Durch die Dunkelheit mit Suchlampe geht es zurück zum Fluss. Wir setzen wieder mit dem Ponton über, erreichen bald das Camp und geniessen später das Dinner diesmal u.a. in Gesellschaft des “hauseigenen” Pilotes Eicker, der auch uns in ein paar Tagen nach Malawi fliegen wird. Am offenen Feuer in unterhaltsamer Gesellschaft lassen wir den Abend entspannt bei einem Brandy ausklingen.

    Dienstag, 29. Mai 2012

    Der Morning Game Drive mit Kanga war wieder wunderschön. Wir sind in eine ganz andere Ecke des South Luangwa NP gefahren. Wir haben wieder einen Leoparden gesehen und unzählige andere Tiere und Vögel. Heute auch Buschböcke und eine mindestens 300 Tiere grosse Büffelherde.
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    Was uns hier gefällt, ist die vielfältige Landschaft und dass wirklich immer überall irgendwelche Tiere sind. Nie brauchen wir lange Strecken zu fahren und zu suchen, um am Ende keine oder nur wenig Tiere zu finden. Obwohl es mehrere Camps in der Gegend gibt, begegnen uns nie andere Fahrzeuge mit Touristen. Wir sind immer alleine und wirklich in der Wildnis. Alles ist sehr ursprünglich, nicht wie in einem eingezäunten Reservat mit eben ausgesetzten Tieren. Die Tiere sind entspannt, die Fluchtdistanz ist nicht so gross, so dass wir ohne sie zu stören relativ nahe heranfahren können.
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    Auch gefällt uns, dass nicht ständig ein Funkgerät lärmt und sich die Guides über ein eventuell interessantes Sighting verständigen. Das macht man hier gar nicht und so wird vermieden, dass lange Strecken durch den Busch gehetzt wird um am Ende festzustellen, dass die Tiere gerade wieder verschwunden sind. Unser Guide Kanga versteht es den Geräuschen das Busches zu lauschen und das Verhalten der Tiere zu beobachten und so haben wir selber bisher z.B. jeden Tag Leoparden gefunden.
    Es war eine gute Entscheidung mit Robin Pope Safaris zu reisen (www.robinpopesafaris.net). Die Leute super nett und aufmerksam, das Essen sehr gut, die Athmosphäre im Camp excellent. Keine abgeschlossenen Raeume mit brummender Klimaanlage, sondern alles offen, man nimmt die Wildnis mit allen Sinnen auf, hört die Tiere, riecht die Natur, fühlt die Tageszeiten. Wir fühlen uns hier gut aufgehoben und geniessen jeden Moment.
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    Nach einem leckeren Lunch, heute in Gesellschaft eines Water Monitor Lizards (Waran) und zweier Terrapin (eine Art Schildkröte) nehmen wir noch einen Kaffee auf dem Deck am Fluss und entspannen dann auf der Terrasse unseres Chalets.
    Die Regenzeit ist vorbei, das Wetter ist sonnig und die Temperaturen sind super angenehm. Es ist nicht zu heiss und nur morgens und abends braucht man eine warme Jacke.
    Für den Abend Drive bleiben wir auf dem Robin Pope Privatland und lassen es entspannt angehen. Zurück im Camp treffen wir Joseph in vollem Massai Outfit. Er war eine Nacht im Kawaza Village und hat viel zu berichten. Zwei weitere Paare aus Kanada sind eingetroffen. Es gibt viel zu erzählen beim Dinner am grossen Tisch und anschliessend am Feuer bei Kaffee und Brandy.

    Mittwoch, 30. Mai 2012

    Heute verlassen wir das Nkwali Camp. Wir fahren mit Kanga zum Main Gate des South Luangwa NP und dann gen Norden pirschend durch den Park. Wir sind beeindruckt von der sanften Schönheit der szenenreichen Landschaften, der mächtige Fluss mit herrlichen Ufern, unberührte Feuchtgebiete und weite, offene Grasebenen. Wir sehen viele Tiere und hier begegnen uns nun auch einige andere Game Drive Fahrzeuge. Wir machen Kaffeepause an einer wunderschönen Lagune mit unzähligen Hippos und Krokodilen.
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    Weiter geht es, bis Kanga uns samt unserem Gepäck an einer Stelle des Luangwa River absetzt, wo auf der anderen Seite des Flusses schon Nyambe und Frank vom Tena Tena Camp auf uns warten. Mit einem kleinen Boot kommen sie über den Fluss um uns abzuholen. Wir klettern die Böschung herunter, verabschieden uns von Kanga und dann sucht sich das Boot einen sicheren Weg zurück über den Fluss, vorbei an unzähligen Hippos. Es ist extra noch ein Scout von der Parkverwaltung mit einem Gewehr dabei – just in case…
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    Es geht weiter mit Nyambe und in einer halben Stunde erreichen wir das Tena Tena Camp (www.robinpopesafaris.net). Claire, eine Australierin, die das Camp leitet, empfängt uns und wir richten uns in unserem Zelt ein. Schön gelegen mit Blick über eine zur Zeit trockene Lagune. Der Fluss verläuft etwas weiter dahinter, aber die Hippos sind auch hier noch zu hören. Wieder eine classisches Safari Camp wie wir es mögen, alles offen, ganz nahe an der Natur und den Tieren. Auf die afrikanische Geräuschkulisse müssen wir auch hier nicht verzichten. Von „The Times“ wurde es beschrieben als „...altogether beyond superlatives... one of the best safari camps in the whole Africa...“
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    Tena Tena und auch Nsefu haben gerade wieder geöffnet. In der Regenzeit sind diese beiden Camps geschlossen, weil man sie dann gar nicht erreichen kann.
    South Luangwa bildet das südliche Ende des Great Rift Valley. Der Luangwa Fluss fliesst hier auf 700km ungestört durch Dämme oder Brücken. Der Luangwa National Park umfasst 9.050km² (905.000ha) ursprüngliche Natur ohne Zäune nur mit natürlichen Grenzen. Nur 1/8 ist fuer Game Drives zugänglich.
    Bei einem leichten Lunch geniessen wir den Blick über die weiten Sandflöchen der Lagune. Wir lernen Nick, den Piloten aus Jo’burg und später auch seine beiden Passagiere John und Taad aus den USA kennen.
    Beim Abend Game Drive sehen wir eine Herde Büffel, viele Giraffen und die üblichen Antilopen, Hippos, Crocs, Elis usw. und erfreuen uns an einem wunderschönen Sonnenuntergang am Luangwe River, natürlich wieder mit einem G+T...
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    Donnerstag, 31. Mai 2012

    Ein schöner Morning Game Drive mit vielen Tieren, leider keine Leoparden und immer noch keine Löwen, geschweige denn Wild Dogs. Geparden gibt es hier übrigens gar nicht, die mögen das Gelände hier nicht.
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    Gemütliches Lunch, relaxen im Camp, und dann auf zum Abend Game Drive. Nachdem wir eine Weile herumgefahren sind - endlich - drei junge Löwenmännchen liegen im hohen Gras am Wegesrand. Sie sind schön anzusehen, aber ansonsten, wie Löwen eben meistens sind, sehr faul und inaktiv. Nach unserem Sundowner kommen wir noch einmal wieder. Sie haben sich nicht von der Stelle bewegt und wir fahren zurück ins Camp.
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    Heute abend wird gegrillt. Natürlich findet alles unter freiem Himmel statt.
    Gerade haben wir unsere Teller gefüllt, überrascht uns doch tatsächlich heftiger Regen. Ganz ungewöhnlich Ende Mai. Schnell alles gepackt und umgezogen unter das Zeltdach des Bar-/Loungebereiches.
    Claire läuft schnell zu unserem Zelt und bringt alle Badsachen in Sicherheit. Auch hier ist ja das Bad nur von einer mannshohen Wand umgeben und ansonsten nach oben völlig offen.
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    Das Essen war sehr lecker. Als wir später zu unserem Zelt kommen, stellen wir fest, dass Claire leider vergessen hat, das Toilettenpapier hineinzubringen. In unserem Bad und im Ankleidebereich neben dem eigentlichen „Schlafzelt“ tummeln sich nun unzählige Frösche. Wir haben schon bei unserer Anreise vor 2 Tagen erfahren, dass die hier zum Inventar gehören. Ein besonders grosser versucht verzweifelt die Wand hoch zu kommen, fällt aber immer wieder runter. Ich hatte mir im Leben bisher nicht vorgestellt, dass einmal der Tag kommt, an dem ich Frösche rette. Er weiss natürlich nicht, dass ich es gut mit ihm meine, zappelt herum und flutscht mir immer wieder aus der Hand. Mit Hilfe von ein paar Tissues gelingt es mit schliesslich ihn in die Freiheit zu befördern. Die vielen kleinen und klitzekleinen belassen wir wo sie sind, immer darauf bedacht sie nur ja nicht tot zu treten. Unser Bad sieht aus wie ein Saustall, voller Blätter und Dreck von dem grossen Sausage Tree über uns. Das macht es schwer zwischen Fröschen und Blättern zu unterscheiden...

    Freitag, 1. Juni 2012

    Am nächsten Morgen ist der Himmel wieder blau, nur mit ein paar weissen Wölkchen, als sei nichts gewesen. Als wir in der Morgendämmerung zum Frühstück durchs Camp gehen, sehen wir die Spuren von Löwen. Es war also in der letzten Nacht nicht nur das lärmende Hippo, sondern auch ein Löwe im Camp... Bei unserem Morning Drive, zusammen mit Claire aus Texas, war die einzige Aufregung ein Plattfuss an unserem Fahrzeug. Der war schnell behoben, aber auch mit einem neuen Reifen haben wir die Löwen vom Vorabend nicht wieder gefunden. Ausser den bisher schon gesehen Vögeln und Tieren haben wir nun auch Eland Antilopen gesehen. Die grösste Antilope ueberhaupt, leider sehr scheu.
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    Lunch in netter Runde und mit interessanten Gesprächen mit Gloria und Maureen aus Dallas und Tom und Beryl aus Vancouver.
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    Beim Abend Drive sehen wir dann auch Kudus und später im Licht der Suchlampe eine Civet, Genet, Bush Baby und - ein Leopard! Leider nur im hohen Gras und zum Fotografieren war es schon zu dunkel, trotzdem immer wieder sehr beeindruckend.
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    Unser letzter Abend in Tena Tena. Das Gebiet ist kleiner als erwartet und die Game Drives wurden dann doch etwas langweilig, weil wir immer die gleichen Wege gefahren sind und immer die gleichen Tiere gesehen oder eben nicht gesehen haben. Drei Tage Tena Tena sind zu lang, andererseits, bei nur zwei Tagen hätten wir am 3. Tag den Leopard und die Civet nicht gesehen.
    Wir erfahren, dass ein neues Tena Tena Camp gerade gebaut wird. Ca. 1,5km weiter, in genau gleichem Stil, aber dann wieder direkt am Fluss. Der Flusslauf hat sich im Laufe der 25 Jahre seit bestehen von Tena Tena so verändert, dass das Camp nun nur noch an einer trockenen Lagune liegt. Das ist natürlich nicht so spannend wie an einem Fluss und es ist sicher schlau von Robin Pope Safaris den Standort zu verlegen.

    Samstag, 2. Juni 2012

    Heute geht es weiter zum Nsefu Camp, auch ein Robin Pope Camp (www.robinpopesafaris.net). Abschied von Claire und Bernard und mit Nyambe fahren wir zum Nsefu Camp. Die üblichen Wege, unterwegs die üblichen Tiere.
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    In Nsefu werden wir freudig begrüsst von Daudi, Braston und Jona. Nsefu ist das älteste und erste Camp überhaupt in Zambia von 1951! Wunderschön gelegen!
    Die Rondavels wurden renoviert und durch ein komfortables Bad und eine schöne Holzterrasse ergaenzt. Die Fenster vergrössert, geschmackvoll eingerichtet, sehr gemütlich mit Blick vom Bett direkt auf den Fluss, wo sich wieder unzählige Hippos und Krokodile tummeln. Nirgends sonst gibt es einen Fluss mit derartig vielen Hippos und Crocs. Auch zwei Giraffen schauen vorbei um uns zu begrüssen. Natuerlich ist auch in diesem Camp alles offen, die Tiere haben freien Zutritt und wir werden nochmals auf die entsprechenden Verhaltensweisen hingewiesen.
    Hier gefällt es uns auf Anhieb sehr gut. Durch das Fernglas bei der Bar sehen wir auf der anderen Seite des Flusses ein imposantes Löwenmännchen im Schatten dösen. Während des Lunches mit Daudi und Braston koennen wir beobachten, wie er zum Trinken an den Fluss kommt.
    Wir sind heute die einzigen Gäste im Camp. Die Saison beginnt eben erst. Es herrscht eine total friedliche Stimmung und auch wir verdösen den Nachmittag bis es um 15h45 den obligatorischen Afternoon Tea gibt.
    Beim Afternoon Tea lernen wir Deb Tittle kennen. Sie kommt aus UK und ist seit 1994 mit Leib und Seele in Afrika. Seit 8 Jahren bei Robin Pope guided sie die Walking Safaris durch den Busch. Eine sympatische interessante Frau mit grossem Wissen, wer auch immer eine Walking Safari plant, sollte sie zum Guide nehmen! Sie ist bekannt als einer der besten Guides in South Luangwa und ein Mentor für viele auszubildende Guides.
    “I will walk the length of my days under the African skies”
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    Auf dem Abend Drive mit Braston sehen wir viele Elefanten und mal wieder gibt es einen grossen Bullen in Musth, dem unsere Anwesenheit so gar nicht gefällt (Musth is a periodic condition in bull elephants, characterized by highly agressive hehavior, accompanied by a large rise in reproductive hormones). Mehrmals gibt er uns das zu verstehen, bis wir klein beigeben und uns einen anderen Weg suchen. Eigentlich wollten wir weiter zu einer Büffelherde, die wir hinter der nächsten Biegung in der Ferne am Fluss sehen, aber daraus wird nun nichts. Die Elefanten sind hier nicht wirklich entspannt. Sie wurden früher gewildert und wie wir ja wissen „Elephants never forget...“ Ausserdem nähern sie sich auch heute noch zuweilen den Dörfern um dort die Ernte zu fressen, was den Dorfbewohnern gar nicht gefällt und diese dann auch nicht immer sehr nett zu den Elis sind...
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    Abends im Camp ist der Tisch zum Dinner draussen am Fluss unter dem Sternenhimmel gedeckt - sehr nett!
    In der Nacht werden wir wieder von ein paar Hippos geweckt, die direkt neben unserem Rondavel grasen. Das Gras im Camp scheint besonders gut zu schmecken. Diesmal stehe ich auf und es ist faszinierend diese riesigen Tiere im Licht des Vollmondes zu beobachten. Wissenschafler haben übrigens herausgefunden, dass Nilpferde die nähesten Verwandten der die Wale sind!

    Sonntag, 3. Juni 2012

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    Frühstück auch hier bei Sonnenaufgang am offenen Feuer am Fluss, dann auf zum Morning Drive. Wieder sehen wir viele Vögel und Tiere und auch die nur hier beheimateten Crawshay Zebras. Diese sind ganz klar schwarz-weiss gesteift, ohne die sonst üblichen helleren Zwischenstreifen. Wir fahren auf eine Salzpfanne mit Quellen, wo kochend heisses Wasser aus der Erde sprudelt – faszinierend!
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    Begeistert sind wir von der Vogelwelt. Bisher waren wir mehr an den grossen Tieren interessiert, aber was die Natur hier an wunderschönen, farbenfrohen Vögeln bietet ist unglaublich beeinduckend. A birders paradise! Leider nur schwer zu fotografieren.
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    Kunterbunte Roller, Kingfisher, Bee Eater, Lovebirds, Starlings, Hornbills, majestätische Fish-, Bateleur-, Martial-, Snake Eagle und in den Sumpfgebieten eine vielzahl unterschiedlichster Wasservögel, diverse Stoerche, spoon-billed, saddle-billed, yellow-billed, Marabous, Kraniche, Reiher, Enten, Gänse...um nur ein paar zu nennen.
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    Zurück, fast schon im Camp, ein stolzer Kudu Bulle und ein paar weibliche Kudus, im Camp eine Herde Pukus und der Fluss wird gerade von einer Gruppe Elefanten durchquert. Dazu Sonnenschein, blauer Himmel, angenehme Temperaturen und eine üppige Natur – so stellt man sich Afrika vor, schöner als in einem Dokumentarfilm.
    Wir entspannen, lassen die Seele baumeln und treffen dann zum Abend Drive Madeleine und Marc aus Glasgow/Scotland. Die beiden sind wahre Busch Fans, waren schon oft in Afrika und sind nur für 1 Woche Kurzurlaub hier. KLM fliegt ja nun von Amsterdam nach Lusaka, das macht es fuer Europäer einfacher.
    Bei unserem Drive kommen wir zu einer offenen Ebene mit einigen grossen Bäumen auf denen hunderte von Yellow Billed Storcks (der Nimmersatt, Mycteria Ibis) ihre Nachtruhe finden. Unglaublich, was da los ist.
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    Unser letzter Sundowner im Busch dann wieder am Luangwa River mit einem traumhaften Sonnenuntergang und der Vollmond ist auch schon aufgegangen.
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    Zurück im Camp treffen wir an der Bar Will und Lianne Steenkamp aus Südafrika bzw. Holland. Ein junges Paar, das bis Oktober hier im Luangwa Valley einen Dokumentarfilm ueber Löwen und Hippos dreht. Gerade wurde in Österreich einer ihrer letzten Filme über weisse Löwen gesendet. Ihr Haus in Hout Bay haben sie vermietet. Wir tauschen Visitenkarten aus, vielleicht trifft man sich ja mal... (www.intonatureproductions.com)

    Montag, 4. Juni 2012

    Wie immer wecken um 5h00 und ein frühes Frühstück draussen am Fluss. Aber dann heisst es mal wieder Abschied nehmen. Matthew bringt uns nach Mfuwe zum Airport. Ca. 1,5 Stunden Fahrt. Zuerst durch Buschland, dann auf „Dirtroads“ durch Dörfer und Baumwollfelder. Auf der Asphaltstrasse weiter durch Siedlungen, Menschen, Ziegen, Hunde, auf der Strasse. Verkaufstände am Strassenrand, fast gar keine Autos. Wer es schon zu etwas gebracht hat, fährt Fahrrad. Auch grosse Lasten werden auf dem Rad befördert, ansonsten schleppen die Frauen alles auf dem Kopf – Afrika pur!
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    Wir sind zeitig am Airport, warten, bis der Beamte den Schalter öffnet, um unsere Ausreise im Pass zu vermerken. Wir zahlen die Airport Tax von USD30 pp, bei der Einreise waren es USD50 (!), und schliesslich treffen wir Eiker, unseren Piloten, den wir schon in Nkwali kennen gelernt haben. Wir sind 4 Passagiere. Es fliegt noch ein kanadisches Ehepaar mit uns, die wir ebenfalls schon von Nkwali kennen – small world! Nachdem Eicker unsere Sachen in der kleinen Maschine verstaut hat, dürfen wir einsteigen, werden kurz gebrieft und los geht es. Gut 1 Flugstunde bis Lilongwe in Malawi.
    Eiker ist sauer und schimpft mit dem Tower. Man lässt eine grosse Boing der Kenya Air vor uns landen und wir müssen 2 Extrarunden drehen. Eigentlich muss es so sein, dass die „Kleinen“ zuerst landen dürfen...
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    In Lilongwe muessen alle aussteigen, Einreiseformalitäten erledigen, wieder einsteigen und weiter bis zum Airstrip von Monkey Bay. Wir fliegen über den Lake Malawi und können schon Mumbo Island und Pumulani von oben betrachten. In Monkey Bay verscheuchen wir zuerst die Fussgänger, Ziegen, Hunde und Kinder vom Airstrip, landen schliesslich und werden schon von einem Mitarbeiter von Kayak Africa (www.kayakafrica.com) erwartet. Die Kanadier steigen wieder ein. Sie fliegen weiter zur Mkulumadzi Lodge (www.mkulumadzi.com) am Shire River im Majete Wildlife Reserve.
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    Nach ca. 45 Min. mit dem Auto erreichen wir in Cape Maclear. Ein richtig afrikanisches Dorf. Wir machen es uns in der Lounge der Rezeption von Kayak Africa gemütlich. Man versorgt uns mit Chicken & Chips und Kaffee, alle sind super nett und so warten wir bis um 15h00 das Boot nach Mumbo Island geht.
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    "Das warme Herz Afrikas" - das ist der selbst gewählte Slogan Malawis. Die Chichewa sind ein extrem gastfreundliches Volk. Das 118.484 km² umfassende Land ist etwa ein Drittel so groß wie Deutschland und hat ca. 10 Millionen Einwohner.
    Die Attraktionen in Malawi sind vielfältig. Allen voran: der Malawisee, der etwa ein Fünftel der Landfläche Malawis einnimmt. Der riesige See ist mit Durchschnittstemperaturen von 21 bis 28 °C nicht nur hervorragend zum Wassersport und als Tauchparadies geeignet, er bietet auch vielen endemischen Fischen und dem bei Aquarianern bekannten Malawi Buntbarsch Lebensraum.
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    Der Lake Malawi Nationalpark war der erste Park der Welt, der zum Schutz von Süßwasserfischen gegründet wurde. Die zwei Inseln im Park, Mumbo und Domwe, sind völlig unbewohnt. Genau hier liegt das Mumbo Camp, das komfortabel und rustikal zugleich auf Felsen hoch über dem See aus Holz, Stroh und Tuch nach den Prinzipien der Bioarchitektur erbaut ist.
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    Ca. 45 Min. Bootsfahrt, ganz gemütlich, und dann werden wir von Sutha willkommen geheissen. Wir relaxen den Rest des Nachmittags auf unserem Holzdeck am Zelt. Jedes Zelt ein eigenes Bad. Mit Eimer-Dusche, fliessend Kaltwasser am kleinen Waschbecken und Bio-Toilette. Elektrizität gibt es nicht. Später werden überall Solar-Laternen verteilt – traumhaft schön, super romatisch. Wir fühlen uns wie Robinson Crusoe. Auch erinnert uns die kleine Bucht mit dem Sandstrand, das türkis klare Wasser, die Vegetation und die rustikale Einfachheit des Camps an die kleinen Buchten mit den rustikalen Restaurants auf Ibiza. Eine schöne Erinnerung , da wir uns auf Ibiza immer sehr wohl gefühlt haben und ja auch schon einmal kurz davor waren uns dort niederzulassen.
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    Das Abendessen nehmen wir zusammen mit Irene und Werner aus der Schweiz ein. Afrikafans, die zur Zeit intensiv Malawi und Zambia bereisen. Wie immer gibt es viel zu erzählen.
    Kühler Wind ist aufgekommen. Später wird es immer bewölkter und der Wind stärker. Die Nacht ist nicht wirklich gemütlich in unserem Zelt.

    Dienstag, 5. Juni 2012

    Auch am Morgen ist es noch kühl und windig. Wir überlegen umzuziehen in ein Zelt auf der anderen Seite der kleinen Insel mit den 5 Zelten wo es windgeschützter und sonniger ist. Sutha zeigt uns die anderen Zelte, leider klappt es dann doch nicht, weil er feststellt, dass Zelt 4 ab morgen für andere Gäste reserviert ist. So bleiben wir in Zelt 1, ziehen uns warm an und warten ab, wie sich der Tag entwickelt. Die Wolken verziehen sich, der Himmel wird wieder blau, aber im Schatten bleibt es mit dem kühlen Wind ungemütlich. Wir hatten uns das anders vorgestellt.
    Aber wir sind ja flexibel. Verbringen einen faulen Tag, und nehmen Lunch und Dinner wieder mit den netten Schweizern ein. Der Wind ist heute abend nicht so stark und so sitzen wir vor dem Schlafengehen noch auf unserem Deck ueber dem „Meer“ und bestaunen den imposanten Sternenhimmel.
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    Mittwoch, 6. Juni 2012

    Am Morgen ist es erst wieder etwas bewölkt und recht windig, es wird dann aber schnell besser. Nach dem Frühstück verabschieden wir Irene und Werner, das Boot und neue Abenteuer warten auf sie.
    Wir machen heute einen langen Spaziergang über die gesamte Insel. Ein schöner Weg durch den Wald und ueber imposante Granit Felsen, wir treffen bunte Echsen, grosse Warane und über uns kreist ein Fish Eagle Pärchen, zu deutsch Seeschreiadler – der Name passt genau! Bevor es zum Lunch geht, faulenzen wir in der Sonne auf den Liegen am kleinen Sandstrand. Die Insel gehört uns alleine, es ist wunderschön.
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    Nachmittags kommen neue Gäste. Der Wind ist total eingeschlafen, das Wasser spiegelglatt, die anderen Gäste schnorcheln oder fahren mit den Kanus um die Insel (nur 3km), uns ist es aber doch nicht warm genug dafür. Die farbenprächtig blauen Cichlids können wir auch so im klaren Wasser beobachten.
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    Zum Sundowner vor dem Dinner geniessen wir Gin and Tonic auf unserem Deck vor dem Zelt. Der See ist immer noch spiegelglatt. Unzählige Fischerboote sind an diesem Abend auf dem See und die vielen Lichter der Boote wetteifern mit den schier unzähligen Sternen am Abendhimmel.
    Nach dem Dinner sitzen wir noch eine Weile am offenen Feuer. Der Vollmond ist zwischenzeitlich aufgegangen und spiegelt sich im See. Es ist so romatisch – auch wenn er die Sterne nun etwas verblassen lässt.
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    Donnerstag, 7. Juni 2012

    Nur noch eine leichte Brise und angenehme Temperaturen erwarten uns. Der Early Morning Tea wurde schon gebracht und so sitzen wir bereits vor dem Frühstück bei einem Tee und geniessen die Ruhe des neuen Tages. Wir beobachten Kingfisher mit ihren Jungen, Kormorane wie sie fischen, Webervögel, die sich die Krümel unserer Kekse schmecken lassen und das Fish Eagle Paar, das mit seinem Schrei die Ruhe des Morgens durchbricht. Wieder ein entspannter Tag mit faulenzen und lesen. Am Abend eine Sundowner Cruise – mit dem Boot einmal um die Insel herum (3km).

    Freitag, 8. Juni 2012

    Heute verlassen wir Mumbo Island. Ein kleines Paradies, eine wunderschöne Lage. Leider hat uns das Mumbo Island Camp, auch als 3-Sterne Eco-Camp in der Preisklasse, Service Team, Essen, Zustand der Ausstattung nicht so wirklich überzeugt.
    Das alte Holzschiff bringt uns zurück nach Cape Maclear und dort wartet schon das Speedboat von der Pumulani Lodge auf uns. Es klappt ja immer alles bestens. Wir checken bei Kayak Africa aus und nach ca. 25 Min. Speedboat Fahrt, vorbei an vielen Fischerdörfern, erreichen wir den Strand der Pumulani Lodge.
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    Die Pumulani Lodge (www.pumulani.com, www.robinpopesafaris.net) wurde im Juli 2008 eröffnet und zu "Malawi's Leading Hotels 2011" während der World Travel Awards gewählt. Sie liegt im Süden des Lake Malawi, an der Westseite der Nankumba Halbinsel und somit inmitten des wunderschönen Lake Malawi Nationalparks.
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    Mara, die Managerin aus Kenya, erwartet uns mit Welcome Drinks am Strand, es ist traumhaft schön. Wir entscheiden uns nicht mit dem Golf Cart hinauf zur Main Lodge zu fahren, sondern laufen über lange Holzstege und unzählige Treppen nach oben. Vorbei an einigen Villas und am Pool bis zur Main Lodge mit wunderschönem Blick über die Weite des Sees. Auch unsere Villa ist super schön, riesig gross (ca.150m²) mit allem erdenklichen Luxus. Leider ist der Blick nicht ganz so super. Wir haben Twin Beds gebucht, und erfahren später, dass die Twin Villas nicht die besten Aussichten haben – verstehe einer die Logik. Aber in eine Double Villa wollen wir dann doch nicht mehr umziehen. Die Lodge hat 10 Villas, nur noch eine ist ausser unserer belegt. Es ist keine Saison.
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    Leckerer Lunch auf der Hauptterrasse, netter Service und WLAN erlaubt es uns, über Skype im Ambiente anzurufen. Alles ist okay. Jacky geht es gut, wir sind beruhigt.
    Peter macht ein Schläfchen in der Villa und Marion relaxed am Strand bis um 16h00 die Sundowner Cruise mit der alten Dow startet. Das Wetter ist perfekt, sonnig, warm und es geht eine leichte Brise.
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    Der Lake Malawi ist 600km (!) lang, 80km breit und bis zu 700m tief. Man hat gar nicht das Gefühl an einem See zu sein, sondern es ist wie am Mittelmeer nur mit exotischer Tier- und Vogelwelt und natülrlich viel einsamer, kaum Menschen.
    Beim Pre Dinner Drink am Feuer lernen wir Liliana und Maarti aus Mozambique kennen, die hier einen Kurzurlaub verbringen. Sie ist Italienerin, er Portugiese. Sie haben seit 16 Jahren in Maputo eine Fabrik für Betonfertigteile – ich habe mich aber nicht um einen Job beworben ☺. Das Abendessen war sehr lecker…

    Samstag, 9. Juni 2012

    …wie auch das Frühstück am nächsten Morgen unter Beobachtung der Vervet Monkeys. Den Tag verbringen wir relaxed am Strand. So haben wir uns das vorgestellt. Ich lese gerade “Shantaram” von Gregory David Roberts – ein tolles Buch! Es ist super ruhig, nur die Wellen des Sees plätschern leise an den Strand und die vielen Vögel zwitschern. Sonst keine Gäste – sehr angenehm.
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    Pumulani gefällt uns sehr gut, obwohl es mit 10 Villas auch schon fast etwas zu hotelmässig ist. Ich bin nicht sicher, ob es uns auch gefallen würde, wenn alle Zimmer belegt sind. Die Lage ist traumhaft, die Villen aussergewöhnlich, das Essen gut, der Service sehr aufmerksam, grosses Angebot an Aktivitäten und ein schöner Strand mit allen Annehmlichkeiten.
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    Ein Barbecue Lunch wird heute am Strand serviert – sehr romatisch. Später geniessen wir den letzten Sonnenuntergang dieser Reise bei einem letzten Gin and Tonic…
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    Sonntag, 10. Juni 2012

    Ein frühes Frühstück um 7h00, um 7h30 werden wir abgeholt. Wir haben ganz bewusst auf einen Flug nach Lilongwe verzichtet und einen Road Transfer gebucht, um wenigstens etwas vom Alltag in Malawi zu sehen.
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    Vier Stunden Fahrt bis zum Airport von Lilongwe. Zuerst über teils sehr schlechte Dirt Roads, dann weiter auf Asphalt-Strassen. Wie auch in Zambia kaum Autos auf der Strasse, dafür umso mehr Fahrräder, Fussgänger, Kinder, Ziegen, Kühe…
    Erstaunlicherweise passieren wir 3 Strassensperren der Polizei. Wir werden aber immer schnell durchgewunken. Malawi ist echtes Afrika, arme Menschen in noch ärmeren Dörfern. Aber alle haben genug zu essen, keiner leidet Hunger, die Menschen sind fröhlich und winken uns freundlich zu.
    In Lilongwe laeuft alles reibungslos und pünktlich. In Johannesburg steigen wir um nach Kapstadt.
    Wieder geht eine abwechlungsreiche und spannende Reise zu Ende mit neuen Erfahrungen, tollen Erlebnissen, netten Menschen und vielen unvergesslichen Eindrücken.
    Wir freuen uns auf Jacky, Renate und Simone und auf einen gemütlichen Abend in unserem schönen AMBIENTE.
    Wer gerade eine Reise in das südliche Afrika plant, kann uns gerne für Tips und Vorschläge ansprechen.
    E-Mail: info@ambiente-guesthouse.com

    Sonnige Grüße aus Kapstadt

    Eure

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